Klimawandel aktuell

Traumurlaub Fidschi droht zu platzen

Mehrere Studien belegen, dass der Anstieg des Meeresspiegels unabwendbar ist. Seit 1992 liegen die Satellitendaten der Nasa sowie der französischen Weltraumbehörde Cnes vor. Seither sind die Meere um 7,6 Zentimeter angestiegen. Seit dem 19. Jahrhundert erhöhte er sich um 20 Zentimeter. Bis zum Jahr 2100 beträgt der Anstieg zwischen 50 Zentimetern und zwei Metern. Niedrige Städte wie Tokio oder Singapur drohen zu versinken. Doch auch flussnahe Regionen wie das Nildelta oder Mekongdelta sind betroffen. Wer seinen Traumurlaub auf den Fidschiinseln verbringen will, sollte sich ebenfalls beeilen.

Ursachen der Steigung des Meeresspiegels:

  • Rund 40 Prozent Thermische Ausdehnung des Wassers
  • Circa 1/3  Gebirgsgletscherschmelze
  • Etwa 1/4 Schmelzendes Eis Grönland und Antarktis

Im 20. Jahrhundert erhöhte er sich rascher als die letzten 3.0000,00 Jahre. Würden alle Eismassen schmelzen, stiege der Spiegel um 65 Meter an. Das bedeutet, dass bereits ein kleiner Prozentsatz reicht, um verheerende Folgen mit sich zu bringen. Das Wasser wird noch hunderte Jahre weiter ansteigen, eine Kehrtwende ist also bereits zu spät. Das einzige, was jetzt noch hilft, ist Schadensbegrenzung.

Giftige Blaualgen an der Ostseeküste

Algen an der Ostsee

Hitze, Abwässer und Dünger sind verantwortlich für die Ausbreitung von Cyanobakterien, auch Blaualgen genannt. Polnische Gesundheitsbehörden haben die meisten Strände an der Ostseeküste gesperrt. Ganze Teppiche der Blaualgen lösen Besorgnis aus. Manche Arten können auch für den Menschen gesundheitsschädigend sein. Durch die andauernde Hitzewelle bildet sich die gefährliche Blüte. Die Ostsee ist ein besonders sensibles Ökosystem, da Rückstände von Abwässern und Düngemitteln nicht so leicht weitertransportiert werden können. Wenn Algen sterben, werden Prozesse in Gang gesetzt, welche zur Sauerstoffminderung führen. Aufgrund des Verlustes an Sauerstoff wäre in bestimmten Zonen kein Leben mehr möglich.

Clownfisch „Nemo“ bald Geschichte?

Anemonenfisch
Clownfisch bald bedroht vom Aussterben?

Nicht nur den Pflanzen schadet der Klimawandel, auch das Tierreich ist davon betroffen.

Sydney – Durch die Erwärmung der Weltmeere bleichen die Seeanemonen aus. Das wiederum führt zu Stress bei den Clownfischen, bekannt aus dem Animationsfilm „Findet Nemo“. Durch Analysen fand man vermehrt das Stresshormon Cortisol sowie verringerte Sexualhormone im Blut der Fische. Die Eier in ausgeblichenen Seeanemonen waren 73 Prozent weniger lebensfähig, als solche in intaktem Umfeld.

 

Bei uns erfahren Sie auch, wie sich der Klimawandel auf die österreichischen Wälder auswirkt.

Quellen:

Klimawandel macht „Nemo“ zu schaffen – der Standard

Hitzewelle lässt giftige Blaualgen an Ostseeküste sprießen – der Standard

Klimawandel schluckt Inselstaaten – der Standard

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